Diese Webseite ist unser Geschenk an dich! Vor genau 10 Jahren wurden 111 Pfahlbauten um die Alpen in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben. Pfahlbauten (palafittes) standen am oder im Wasser und wurden während der Jungsteinzeit (5000 bis 2200 v. Chr.) und der Bronzezeit (2200 bis 800 v. Chr.) gebaut. Hatte man damals schon grossen Hunger? Auf jeden Fall. Und wurde schon kreativ gekocht?  Bestimmt!

Im feuchten Boden unter Ausschluss von Sauerstoff haben sich Holz, Pflanzenreste, Textilien und Tongefässe hervorragend erhalten. Deshalb können Archäolog*innen die Lebenswelt der Pfahlbauer bis ins Detail rekonstruieren. Speiseabfälle wie Tierknochen, Krusten in Tontöpfen oder verkohltes Getreide zeigen, was die Menschen damals gegessen haben. In unserem wöchentlichen Blog blicken wir den Pfahlbauer*innen in die Töpfe und den Vorratsschrank, begleiten sie beim Ernten und Einmachen und untersuchen sogar ihre Darmflora.

Selbst wenn wir die Zutaten der Pfahlbauerküche bis ins Detail kennen, was daraus gekocht wurde, wissen wir nur in Ausnahmefällen. Gab es immer nur Brei und Fladenbrot, oder wurde bei einem Fest ein ausgefeiltes, mehrgängiges Menu aufgetischt? Welche Zubereitungsmethoden waren bekannt, wurde bei Pfahlbauers flambiert, gratiniert, dressiert und sautiert? Und wie mundeten die Pfahlbaugerichte? Wir jedenfalls haben ganz neue, spannende Zutaten entdeckt und daraus leckere Gerichte kreiert.

Werde auch du zum Pfahlbaukoch und mach mit bei unserer monatlichen Challenge.

Viel Spass auf der Reise in die kulinarische Vergangenheit der Pfahlbauer*innen!