
Kein Kakao ? Kein Problem! Auch aus einheimischen Lebensmitteln lassen sich Brotaufstriche mit Suchtfaktor herstellen. Der Geschmack ist sensationell, und den Zucker vermisst man überhaupt nicht! Im Herbst gibt es ein kurzes Zeitfenster, in dem die Haselnüsse schon reif sind und noch ein letztes bisschen Milch, Sahne oder Quark vorhanden ist. Das ist der ideale Zeitpunkt, um einen interessanten Nachtisch bzw. Brotaufstrich auf der Basis von gerösteten Haselnüssen herzustellen.
Zutaten
Zubereitung
Gehackte oder gehobelte Haselnüsse in der Pfanne rösten, bis sie braun sind.
Die gerösteten Haselnüsse mit Honig und Flüssigkeit (Milch, Sahne oder notfalls Öl, falls keine Milchprodukte mehr zu haben sind) zu einer streichfähigen Masse pürieren.
Bildergalerie
Zutaten
Zubereitung
Gehackte oder gehobelte Haselnüsse in der Pfanne rösten, bis sie braun sind.
Die gerösteten Haselnüsse mit Honig und Flüssigkeit (Milch, Sahne oder notfalls Öl, falls keine Milchprodukte mehr zu haben sind) zu einer streichfähigen Masse pürieren.
Notes
Tipp 1
Für die Crunchy-Version nochmals gehackte und geröstete Haselnüsse zugeben.
Tipp 2
Wer Nelkengeschmack gerne hat, könnte auch noch Experimente mit der einheimischen Nelkenwurz (Geum urbanum) machen, diese ist in Pfahlbauten nachgewiesen. Die Wurzel soll ein Aroma ähnlich Nelken haben. Haben wir aber nicht ausprobiert.
Tipp 3
Man kann das Mus auch mit Quark und Früchten als Nachtisch servieren oder – wenn kein Honig dran ist – mit geriebenem Hartkäse, etwas Salz und getrockneten Kräutern zu einem salzigen Brotaufstrich verarbeiten. Dann wäre die Verwendung von Haselnussöl statt Sahne besser.
Tipp 4
Im Kühlschrank im Glas hält sich die Masse problemlos einige Tage, vielleicht sogar Wochen – aber so lange hat sie bei mir als bekennendem Nutella-Fan natürlich nicht überlebt!